Der lange Weg zu Licht und Liebe

Weit sind die Wege des Lebens
Geboren als bewusstseinsloses Fleisch tritt jeder ins Leben
Geformt von der Welt und dem Hause der Heimat

Vorherrschaft und Kampf waren nie mein Steckenpferd
Versunken im Ich der Vergangenheit lebte ich meine Tage
Fern des Menschseins, verbunden mit Natur und Universum

In seiner Jugend wchst der Mensch heran
das eigene Bewusstsein findet seinen Weg an die Oberflche
Geister entstehen, selbstherrlich und unbewusst, still und sehend

Jene, die in der Dunkelheit wandern, werden nie das Licht sehen
so wandele auch ich durch tiefe Tler, die kein Sonnenschein zu erhellen vermag
Doch stets stand ich im Licht meiner selbst, jene zu erleuchten, die das Licht nicht fhlen

Weswegen leben Menschen im Schatten ihrer Eitelkeit?
Sie hassen jene, die in der Liebe leben und von Harmonie sprechen
Zu gro ist ihre Angst vor sich selbst und was sie versumen knnten

Jenen die helfende Hand zu reichen, die nie es mir vergelten knnen
und jenen – stets die Dunkelheit nur Sehende – das Licht zu zeigen
ist mir eine Freude

Tugend ist Selbstlosigkeit am Mitmenschen
Nicht das Schne, was uns selbst zu Teil wird macht uns glcklich
Von Glck erfllt ist jener, der anderen Menschen Glck verschafft

Wie anders knnte dieses sein, wenn nicht der geliebte Mensch?
Liebe, geboren aus Sicherheit, Vertrauen, Nhe und Ehrlichkeit
Verbunden mit der Gabe sein Selbst in den Dienst des Anderen zu stellen

Wer also liebt oder ist wahrhaft je geliebt worden?
Der Mensch sucht die wahre Liebe, zum Partner, Freund und Menschen
Doch wo vermag er sie zu finden, wenn nicht in sich selbst?

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Der lange Weg zu Licht und Liebe

von Gerrit Harre Lesezeit: 1 min
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